Können Tiere denken? - Ein Beitrag zur Tierphilosophie
Reinhard Brandt

Können Tiere denken?
Leserstimme von vdM
verfasst am: 05.01.2010, 00:00
Ein großes Dankeschön an die drei Vorredner!
Können Menschen in ihrem Menschsein je entscheiden, ob Tiere denken können ?
Ich muß lachen - oder weinen, weil Homo Faber immer noch glaubt, an Natur menschliche Maßstäbe anlegen zu können. Vielleicht wäre hier Eines angebracht: Demut.





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Pia
Verfasst am: 17.10.2016, 00:00
Ein prima Buch.
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vdM
Verfasst am: 05.01.2010, 00:00
Ein großes Dankeschön an die drei Vorredner!
Können Menschen in ihrem Menschsein je entscheiden, ob Tiere denken können ?
Ich muß lachen - oder weinen, weil Homo Faber immer noch glaubt, an Natur menschliche Maßstäbe anlegen zu können. Vielleicht wäre hier Eines angebracht: Demut.



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Alfred Wüger
Verfasst am: 01.12.2009, 00:00
Zum Denken, insofern Denken als dynamische Beziehung zur Umwelt verstanden wird, sind Begriffe nicht vonnöten - das weiss jedes Kind, das noch nicht sprechen kann. Ob wir uns daran erinnern? Und jeder mit wortloser Kunst befasste Künstler macht diese Erfahrung.
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Harald Khier
Verfasst am: 26.11.2009, 00:00
Klaus Minges hat recht mit seiner Kritik. Alleine zur Frage der Begrifflichkeit und Planhandlung insbesondere bei Schimpansen sei das wissenschaftliche Paper "Spontaneous planning for future
stone throwing by a male chimpanzee" in Current Biology 19(5):R190-191(2009) empfohlen. Darüber hinaus gibt es weitere umfangreiche Fachliteratur, die die Interpretation von Reinhard Brandt widerlegt.
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Klaus Minges
Verfasst am: 14.04.2009, 00:00
Die Voraussetzungen sind falsch: Jeder Jagdhund zeigt das Wild an, Delphine geben sich gegenseitig Namen, Vögel und Katzen sind grundlos neugierig. Löwen und Krokodile planen Jagdzüge in der Gruppe, Schimpansen lernen Taubstummensprache und geben damit Absichten bekannt, die sie kurz darauf verwirklichen. Dass Tiere Begriffe kennen, ist ohne Artikulation schwer wahrzunehmen, aber Belege sind in der Fachliteratur genügend vorhanden.
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